Der erste Block des Lehrgangs erläutert anhand von sieben Studienbriefen die gesetzlichen und klimatischen Rahmenbedingungen sowie die Grundvoraussetzungen, die für ein behagliches Raumklima zu beachten sind. Kennwerte vom gesetzlichen Mindeststandard, über den Passivhaus- bis hin zu Plus-Energie-Standard werden im Überblick thematisiert. Abschließend werden zukünftiger Szenarien, wie die 2.000-Watt-Gesellschaft, auf dem Weg zur Klimaneutralität vorgestellt.

Nachdem Grundlagen über die Ziele und Anforderungsniveaus der EnEV und des Passiv- und Plus-Energie-Haus-Standards vermittelt wurden, folgen im zweiten Block acht Studienbriefe zu den bauphysikalischen Grundlagen, die bei jeder optimierten Gebäudehülle beachtet werden müssen. Gezielte Dämmmaßnahmen und die Herstellung der geforderten Luft- und Winddichtheitsebenen sowie die Vermeidung von Wärmebrücken werden vorgestellt, ebenso die architektonische und konstruktive Integration passiver und aktiver solarer Systeme.

Der Lehrgang wird von drei Einsendearbeiten begleitet. Mit der ersten wird der Themenkomplexe „Planung - Gebäudehülle“ abgeschlossen. Die Einsendearbeit orientiert sich dementsprechend an den zuvor gelehrten Inhalten und soll dem Teilnehmer helfen, sein theoretisch erworbenes Wissen zu prüfen und in die praktische Umsetzung zu übertragen.

Die Teilnehmer erhalten dazu von der TU Darmstadt eine digitale Vorlage, die Sie nach der Bearbeitung in gedruckter bzw. handschriftlicher Form zurück an die ina Planungsgesellschaft senden. Für die Bearbeitung werden nur einige Bögen DIN-A4-Papier und Schreibmaterial benötigt, evtl. Taschenrechner und Lineal.

Auch eine digitale Bearbeitung mit CAD-Werkzeugen ist selbstverständlich möglich, jedoch keine zwingende Voraussetzung. Diese Unterlagen können nach Absprache auch per E-Mail oder CD an die ina Planungsgesellschaft gesendet werden. Eine handschriftliche, leserliche Bearbeitung ist meist von Vorteil, da diese oft eine kürzere Bearbeitungszeit benötigt. Die Entscheidung liegt beim Bearbeiter.

Dem Themenblock zur Gebäudehülle folgt die optimierte Gebäudetechnik mit den Schwerpunkten Energieeffizienz hinsichtlich Lüftung, Heizung, Warmwasser und Strom. Ausgehend vom Bedarf, der Übergabe an den Raum und der notwendigen Verteilung im Gebäude werden danach die unterschiedlichen, möglichst regenerativen Energieerzeugungsarten in separaten Studienbriefen erläutert. Auf energieeffiziente und individuell abgestimmte Anlagenkonzepte, Dimensionierungen, Steuerungen und Regelung wird abschließend eingegangen.

Der Themenkomplexe „Planung – Anlagentechnik und erneuerbare Energien“ wird mit der zweiten Einsendearbeit abgeschlossen. Die Einsendearbeit orientiert sich an den zuvor gelehrten Inhalten und soll dem Teilnehmer helfen, sein theoretisch erworbenes Wissen zu prüfen und in die praktische Umsetzung zu übertragen.

Die Teilnehmer erhalten dazu von der TU Darmstadt eine digitale Vorlage, die Sie nach der Bearbeitung in gedruckter bzw. handschriftlicher Form zurück an die ina Planungsgesellschaft senden. Für die Bearbeitung werden nur einige Bögen DIN-A4-Papier und Schreibmaterial benötigt, evtl. Taschenrechner und Lineal.

Auch eine digitale Bearbeitung mit CAD-Werkzeugen ist selbstverständlich möglich, jedoch keine zwingende Voraussetzung. Diese Unterlagen können nach Absprache auch per E-Mail oder CD an die ina Planungsgesellschaft gesendet werden. Eine handschriftliche, leserliche Bearbeitung ist meist von Vorteil, da diese oft eine kürzere Bearbeitungszeit benötigt. Die Entscheidung liegt beim Bearbeiter.

Der vierte Themenblock startet anhand eines Beispielgebäudes mit der Bilanzierungsmethode des PHPP im Vergleich zur Bilanzierung mit den gültigen DIN-Normen nach EnEV 2014 (DIN V 18599 | DIN 4108/4701). Anschließend wird auf energetische und finanzielle Gutschriftmethoden im Rahmen der Wirtschaftlichkeit eingegangen. Worauf man bei der Umsetzung der Energiekonzepte in der Praxis achten sollte, wird anhand der Themen Ausschreibung, Vergabe, Bauleitung, Qualitätssicherung, Bauschäden bis zur Erstellung eines Nutzerhandbuches, eines Monitorings und der abschließenden gesetzlichen Nachweise und Zertifizierungen erläutert.

Die dritte Einsendearbeit, die anhand eines Praxisbeispiels bearbeitet wird, schließt den Themenblock „Planung | Umsetzung – Bilanzierung, Wirtschaftlichkeit und Qualitätssicherung“ nach dem PEH35 ab. Die Konzeptionierung der Gebäudehülle und Anlagentechnik sowie die Bilanzierung von Passiv- und Plus-Energie-Häusern soll anhand von Zeichnungen, Berechnungen und freien Antworten geübt werden. Stellen Sie sich bitte vor, Sie würden ein Energiekonzept für einen Kunden ausführen.

Bitte senden Sie uns alle drei Einsendearbeiten bis spätestens zum ersten des Monats der Abschlussveranstaltung zu, an der Sie teilnehmen möchten.

Durch die erfolgreiche und gewissenhafte Bearbeitung der drei Einsendearbeiten haben Sie bereits einen Leistungsnachweis erbracht und können auf Anfrage einen Teilnahmeschein ausgestellt bekommen.

Gleichzeit sind Sie dadurch zur Teilnahme an der Abschlussveranstaltung zugelassen. Erst wenn Sie auch diese erfolgreich bestehen, erwerben Sie das Fachplaner-Zertifikat der TU Darmstadt, den damit verbundenen Titel „Fachplaner TU Darmstadt für Passiv-, Effizienz- und Plus-Energie-Häuser“ sowie eine Urkunde. Die Urkunde und der Teilnahmeschein enthalten jeweils eine Übersicht über die  Studieninhalte und die Bewertungen Ihrer Einsendearbeiten und ggf. der Abschlussarbeit sowie ein Qualitätssiegel der TU Darmstadt.


Der letzte Abschnitt setzt sich als Exkurs mit energetischen Konzepten anhand von gebauten Praxisbeispielen auseinander. Hierbei werden die verschiedenen Konzepte miteinander verglichen und auf Problematiken in speziellen Funktionsbauten hingewiesen.